Bärenzwinger

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Bärenzwinger 2017

Der Bärenzwinger im Köllnischen Park ist seit September 2017 erstmals als Kulturstandort für die Öffentlichkeit zugänglich.Das ehemalige Bärengehege beherbergte über fast acht Jahrzehnte hinweg mehrere Generationen der Berliner Wappentiere. Nachdem 2015 die letzte dort lebende Bärin verstarb, wurde durch die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte eine kulturelle Zwischennutzung des Ortes für zwei Jahre angeregt.

Der Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamts entwickelt den Ort nun als Plattform für kollaboratives Lernen, Forschen und Experimentieren mit kuratorisch-künstlerischer Praxis. Mit ortsspezifischen Ausstellungs- und Veranstaltungsformaten sollen seine Geschichte und Besonderheiten sowie aktuelle stadtkulturelle Themen reflektiert werden.

Das kuratorische Programm des Bärenzwingers gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte: In einem ersten Schritt sollen die ›Spuren des Animalischen‹, die spürbare Absenz / Präsenz der Bären, gelesen und künstlerisch transformiert werden, ohne den Ort dabei zu musealisieren. Danach soll der Bärenzwinger von Ausstellung zu Ausstellung sukzessive, aber behutsam modifiziert werden.Der zweite Programmschwerpunkt befasst sich mit ›Architekturen der Segregation‹, die sowohl die Innen- als auch Außenräume des Zwingers durchziehen. Mit dem Titel ›Projektionen der Ununterscheidbarkeit‹ entwickelt der dritte kuratorische Programmpunkt schließlich Ideen für Perspektiven und zukünftige Szenarien des Bärenzwingers.

Das Projekt wird ermöglicht durch die Spartenübergreifende Förderung und die bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

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Bärenzwinger

Kontakt
Im Köllnischen Park
10179
Berlin
Kontakt 

T + 49 30 901 837 461

info [at] baerenzwinger.berlin

Öffnungszeiten 

Montag - Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Team

Bezirksamt Mitte von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereich Kunst und Kultur

Fachbereichsleiterin
Dr. Ute Müller-Tischler

Künstlerische Leitung
Sebastian Häger, Julia Heunemann, Nadia Pilchowski

Kommunikation
Evelyn Gregel

Edicationprogramm
Marie-Christin Lender