Mitte

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KW, Foto: Museumsportal Berlin

In Mitte verbinden sich Künstler, Nachtschwärmer, Beschleunigungsgegner sowie -befürworter, Skeptiker und Studenten zu einer kreativen Szene. Obwohl der Ortsteil Mitte nach der politischen Wende einen starken Gentrifizierungsprozess durchlebte, der nicht nur Gewinner vermeldete, ist die Dichte von Kulturprojekten heute nahezu einmalig. Die Museumsinsel bildet quasi die historische Keimzelle der Berliner Museumslandschaft mit der Alten Nationalgalerie, dem Pergamonmuseum, dem Alten Museum, Bode-Museum und Neuen Museum. Aber auch für Freunde der Bühnenkunst hält Mitte einiges bereit. Das Berliner Ensemble, das Deutsche Theater, die Volksbühne, die Komische Oper und das Maxim-Gorki-Theater sind nur einige von den vielen Bühnen Mittes.

Doch auch fernab der großen kulturellen Leuchtturmprojekte, hat Mitte viel zu bieten. Allein in der Auguststraße gibt es 28 Galerien, welche die Straße in Windeseile zu einer der renommiertesten Galerienmeilen der Hauptstadt machten. Einer der ersten Mitstreiter ist Gerd Harry Lybke, der mit seiner Galerie Eigen+Art Malern der international bekannten Leipziger Schule eine Plattform bietet.

Nur einen Steinwurf entfernt befinden sich die Kunst-Werke Berlin – KW Institute for Contemporary Art und das Ausstellungshaus me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht.
Der Ortsteil bietet neben all der kulturellen Vollendung dennoch Raum für Entwicklung. So wurde das ehemalige Kaufhaus Jandorf am Weinberg der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht und wird nun für Ausstellungen und Kunstprojekte zwischengenutzt. 

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