Gastautor*in

Das Kultur Mitte Magazin widmet sich der öffentlichen Stadtkultur und allen Formaten der Gegenwartskunst. Wir informieren hier regelmäßig über aktuelle Ausstellungen und die Arbeit und Lage der freien Szene, berichten über unsere Kooperationspartner*innen sowie über Leute im Bezirk, die etwas auf die Beine stellen. In wöchentlichen Beiträgen werden sowohl zeithistorische Hintergründe beleuchtet als auch aktuelle Einblicke in die diverse und dynamische Stadtkultur von Berlin-Mitte gegeben. Wir stellen Netzwerke und Orte vor, in denen Neues ausprobiert wird und wo kulturelle Transformation stattfindet. Im Mittelpunkt von kurzen Essays und Gesprächen stehen stadträumliche und soziale Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur sowie Arbeitsweisen und künstlerische Handschriften. Unsere Serien Was läuft … oder Stadt im Kopf wie auch regelmäßige Porträts, beispielsweise von Plätzen und Straßen, verdichten Themenschwerpunkte und profilieren das Magazin über die Jahre zu einem Archiv der Stadtkultur in Berlin-Mitte. Autorinnen: Ferial Nadja Karrasch, Marina Naprushkina, Monika Rinck, Dr. Anna-Lena Wenzel; Redaktion: Katja Kynast, Judith Laub und Dr. Ute Müller-Tischler.

Pilotprojekt „Kunst im Stadtraum am Hansaplatz“

20.03.2018
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Hansaplatz-2017-Foto-Holger-Herschel-web

Was ist die aktuelle Situation von Kunst im Stadtraum, was sind gegenwärtige Erscheinungsformen der urbanen Künste, welche Potenziale besitzen sie, was sind geeignete Strukturen, Formen und Vermittlungsmethoden zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum? Für das Pilotprojekt ist die künstlerische Projektleitung ausgeschrieben // bis 28.03.2018

Kunst im öffentlichen Raum ist gegenwärtig eine weitreichende und vielpraktizierte Möglichkeit, Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für den Stadtraum zu erlangen. Seit Jahrzehnten beziehen sich Künstlerinnen und Künstler immer mehr auf öffentliche Räume und arbeiten im Stadtraum. Die Stadt wiederrum nutzt Kunstprojekte für ihr Stadtmarketing und zur Lösung städtebaulicher Problemlagen. Doch was ist tatsächlich die aktuelle Situation von Kunst im Stadtraum, was sind gegenwärtige Erscheinungsformen der urbanen Künste, welche Potenziale besitzen sie, was sind geeignete Strukturen, Formen und Vermittlungsmethoden zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum?

Der Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamts Mitte von Berlin wird auf Empfehlung des Beratungsausschusses Kunst der Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein Pilotprojekt für Kunst im Stadtraum in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst im Stadtraum und am Bau der Senatsverwaltung für Kultur und Europa entwickeln und beispielhaft am Hansaplatz im Bezirk Mitte umsetzen.

Der Hansaplatz entstand in seiner heutigen Form 1957 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (Interbau) als Teil einer Mustersiedlung. Das Potenzial dieses Ortes liegt im architektonischen wie auch gesellschaftlichen Modellcharakters dieser „Stadt von morgen“ und den Schwierigkeiten, die sich aus Denkmalschutz und der sozialen Situation ergeben.

Das Pilotprojekt soll für das Land Berlin Modellcharakter entwickeln. Teilhabe, und chancengleicher Zugang sollen bei der Entwicklung, Umsetzung und Nutzung der künstlerischen Arbeiten im Mittelpunkt dieses Gesamtprojektes stehen. Dabei soll ausgelotet werden, welche Möglichkeiten und Grenzen solche Beteiligungsformate unter Berücksichtigung der Wünsche von Anwohner*innen und Anrainer*innen des Hansaplatzes haben.

Hierfür stellt die Senatsverwaltung für Kultur und Europa gesamtstädtische Mittel aus dem investiven Haushaltstitel 81278 „Künstlerische Gestaltungen im Stadtraum“ zur Verfügung.

Aktuelle Ausschreibung:

Für die Gesamtorganisation, -planung und -durchführung des Pilotprojekts „Kunst im Stadtraum am Hansaplatz“ wird eine künstlerische Leitung im Ausführungszeitraum Mai 2018 bis Dezember 2019 gesucht. Die Auswahl erfolgt zweistufig im Rahmen einer Freihändigen Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Für die erste Runde sind alle an der Ausschreibung Interessierten aufgefordert, bei der Vergabestelle eine Teilnahmeerklärung abzugeben. Die Teilnahmefrist endet am Mittwoch, 28.03.2018.

Ausführliche Informationen sowie die entsprechenden Antragsformulare finden Sie auf den Seiten der Vergabeplattfom Berlin.

 

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