Kunst am Bau „Umbau Charlotte Pfeffer Schule“, Gruppe msk7, Kulisse, Foto: msk7

Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum ermöglichen einer breiten Öffentlichkeit eine ästhetische Erfahrung und Auseinandersetzung mit Kunst als auch eine neue Wahrnehmung des öffentlichen Raums. Wird nun mit öffentlichen Mitteln Gebäude, Straßen oder Plätze gebaut oder neu gestaltet, dann sind gemäß der Anweisung Bau des Landes Berlin Mittel für Kunst am Bau bzw. Kunst im Stadtraum bereitzustellen. Im Bezirk Mitte werden die Kunst-am-Bau-Wettbewerbe von der Geschäftsstelle der Kommission Kunst im Stadtraum vorbereitet und durchgeführt.

 


Kunst am Bau

Die Höhe der bereitzustellenden Mittel für Kunst berechnet sich nach Prozentanteilen bestimmter Kostengruppen aus der Baumaßnahme. Bei Investitionen von unter einer Million Euro sollen zwei Prozent oder mindestens 3.750 Euro für Kunst am Bau zur Verfügung stehen. Bei Investitionen von über einer Million Euro sollen ein Prozent oder mindestens 10.000 Euro für Kunst am Bau ausgegeben werden. Die Mittelvergabe erfolgt auf der Grundlage qualifizierter Auswahlverfahren – in der Regel durch nichtoffene Wettbewerbe. Diese Wettbewerbsverfahren orientieren sich an den Richtlinien für Planungswettbewerbe, die 2013 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als RPW 2013 veröffentlicht wurden.