Zum Inhalt springen

AUSSTELLUNGEN

Mitte Museum | Ausstellung
28.3.26 — 28.6.26
QUEERE KUNST IN DER DDR?
Andreas Fux / Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin 1985. Fotografie / Courtesy: Andreas Fux und KVOST, Berlin

Die Ausstellung versammelt Gemälde, Skulpturen, Keramiken, Fotografien und Videos von neun Künstler*innen und zeigt, wie sich queere Lebensrealitäten zwischen Sichtbarkeit und Verbergen, Anpassung und Eigensinn in der Kunst niederschlugen. Sie erzählt von persönlichen Spielräumen innerhalb eines restriktiven Systems und davon, wie diese Arbeiten heute neu gelesen werden können.

VERANSTALTUNGEN

Mitte Museum | Stadtrundgang, Tour, Vermittlung
20.9.26, 13:00h – 15:00h
Das Frauenviertel rund um den Hauptbahnhof – Führung mit Trille Schünke-Bettinger
Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. Foto: J. Henschel.

Bis heute tragen weit mehr Straßen Männernamen als Frauennamen. Als rund um den neuen Hauptbahnhof ein ganzes Viertel auf dem Reißbrett entstand, wurde das bewusst anders gemacht: Viele der neu angelegten Straßen wurden nach Frauen benannt. Diese Führung geht den ausgewählten Biografien nach – und fragt, an wen wir erinnern wollen, und wie.

Mitte Museum | Ausstellung, Talk, Vortrag
20.8.26, 18:00h – 20:00h
Zwischen Propaganda und Erinnerung: Reinhold Huhn, Egon Schultz und die Frage nach Gerechtigkeit
Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. Foto: J. Henschel.

Zwischen 1948 und 1989 kamen acht DDR-Grenzsoldaten im Dienst ums Leben. In der DDR wurden sie zu Helden stilisiert, Straßen nach ihnen benannt – ihr Tod als gezielter Mord dargestellt. Reinhold Huhn (1942–1962) und Egon Schultz (1943–1964) gehören dazu. Beide Fälle sind komplizierter, als die DDR-Propaganda es darstellte. Dietmar Arnold, Vorsitzender von Berliner Unterwelten e.V., ordnet die Ereignisse und die Umbenennungen von 1966 sowie die Rückbenennungen nach der Wiedervereinigung historisch ein.

Mitte Museum | Stadtrundgang
17.7.26, 18:00h – 19:00h
Führung im Rahmen der Ausstellung „umbenennen?!“ – Rund um den Hauptbahnhof
Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. Foto: J. Henschel.

Als Berlin seinen neuen Hauptbahnhof baute, entstand rundherum ein ganzes Viertel auf dem Reißbrett – samt neuer Straßen, die benannt werden mussten. Wer entschied, welche Namen in die „Europacity“ einzogen? Eine Führung durch ein Quartier, dessen Stadtgeografie so jung ist, dass die Tinte auf den Schildern noch kaum getrocknet scheint.

Klosterruine Berlin | Führung
17.9.26, 17:00h – 18:00h
Kunstführung mit Alin Daghestani
Eröffnung der Installation

Die Klosterruine Berlin lädt jeden dritten Donnerstag im Monat von Mai bis September zu einer öffentlichen Führung durch das historische Baudenkmal ein. Gemeinsam mit Alin Daghestani, Programmkoordinatorin und kuratorischer Assistenz der Klosterruine, erhalten Besucher:innen Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters sowie in die aktuellen ortsspezifischen künstlerischen Arbeiten vor Ort. Im Anschluss an die Führung besteht Raum für Austausch und Gespräch.

Klosterruine Berlin | Führung
27.8.26, 17:00h – 18:00h
Kunstführung mit Alin Daghestani
Eröffnung der Installation

Die Klosterruine Berlin lädt jeden dritten Donnerstag im Monat von Mai bis September zu einer öffentlichen Führung durch das historische Baudenkmal ein. Gemeinsam mit Alin Daghestani, Programmkoordinatorin und kuratorischer Assistenz der Klosterruine, erhalten Besucher:innen Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters sowie in die aktuellen ortsspezifischen künstlerischen Arbeiten vor Ort. Im Anschluss an die Führung besteht Raum für Austausch und Gespräch.

Klosterruine Berlin | Führung
16.7.26, 17:00h – 18:00h
Kunstführung mit Nazainin Noori und Alin Daghestani
Eröffnung der Installation

Die Klosterruine Berlin lädt jeden dritten Donnerstag im Monat von Mai bis September zu einer öffentlichen Führung durch das historische Baudenkmal ein. Gemeinsam mit Alin Daghestani, Programmkoordinatorin und kuratorischer Assistenz der Klosterruine, erhalten Besucher:innen Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters sowie in die aktuellen ortsspezifischen künstlerischen Arbeiten vor Ort. Im Anschluss an die Führung besteht Raum für Austausch und Gespräch.

Newsletter

Im Kultur Mitte Newsletter informieren wir regelmäßig über die kulturellen Highlights, Veranstaltungen, Ausschreibungen und Förderungsmöglichkeiten in Berlin Mitte. 

Teilen