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AUSSTELLUNGEN

Mitte Museum | Ausstellung, Exhibition
10.9.26 — 21.2.27, 10:00h – 18:00h
Lang ist es nicht her. Und jetzt ist es soweit – Susanne Kerckhoff
Foto: Camille Compere

Das Mitte Museum widmet sich in einer Ausstellung der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Kerckhoff (1918–1950), einer prägenden Stimme der frühen Nachkriegszeit. Ihr Werk und ihr publizistisches Engagement stehen im Fokus und damit die Frage, wie Sprache und Literatur nach 1945 zur Aufarbeitung des Nationalismus und zur Gestaltung einer demokratischen Zukunft beitrug. Kerckhoffs Überzeugung: Sprache schafft Veränderung.

VERANSTALTUNGEN

Mitte Museum | Gespräch, Vortrag
24.7.26, 19:00h
Keynote von Joachim Baur „Das radikaldemokratische Museum“
Prof. Dr. Joachim Baur, Kurator und Professor für Empirische Kulturwissenschaft an der TU Dortmund. © Silke Wawro

Wie kann Kritik am Museum innerhalb der Institution selbst wirksam werden? Welche Rolle spielen Museen als Orte demokratischer Teilhabe?

Mitte Museum | Ausstellung, Talk, Vortrag
20.8.26, 18:00h – 20:00h
Zwischen Propaganda und Erinnerung: Reinhold Huhn, Egon Schultz und die Frage nach Gerechtigkeit
Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. Foto: J. Henschel.

Zwischen 1948 und 1989 kamen acht DDR-Grenzsoldaten im Dienst ums Leben. In der DDR wurden sie zu Helden stilisiert, Straßen nach ihnen benannt – ihr Tod als gezielter Mord dargestellt. Reinhold Huhn (1942–1962) und Egon Schultz (1943–1964) gehören dazu. Beide Fälle sind komplizierter, als die DDR-Propaganda es darstellte. Dietmar Arnold, Vorsitzender von Berliner Unterwelten e.V., ordnet die Ereignisse und die Umbenennungen von 1966 sowie die Rückbenennungen nach der Wiedervereinigung historisch ein.

Klosterruine Berlin | Führung
27.8.26, 17:00h – 18:00h
Kunstführung mit Alin Daghestani
Eröffnung der Installation

Die Klosterruine Berlin lädt jeden dritten Donnerstag im Monat von Mai bis September zu einer öffentlichen Führung durch das historische Baudenkmal ein. Gemeinsam mit Alin Daghestani, Programmkoordinatorin und kuratorischer Assistenz der Klosterruine, erhalten Besucher:innen Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters sowie in die aktuellen ortsspezifischen künstlerischen Arbeiten vor Ort. Im Anschluss an die Führung besteht Raum für Austausch und Gespräch.

Mitte Museum | Ausstellung, Eröffnung, Exhibition
9.9.26, 18:00h
Ausstellungseröffnung: Lang ist es nicht her. Und jetzt ist es soweit. – Susanne Kerckhoff
Foto: Camille Compere

Das Mitte Museum widmet sich in einer Ausstellung der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Kerckhoff (1918–1950), einer prägenden Stimme der frühen Nachkriegszeit. Zwischen 1948 und 1949 veröffentlichte Kerckhoff in der Berliner Zeitung fiktive Porträts, die hochaktuelle Fragen an die Nachkriegsgesellschaft stellten: Schuld, Entnazifizierung, Antisemitismus, Demokratie. Die Ausstellung erschließt dieses Werk erstmals systematisch – und fragt uns, was diese Texte über das Deutschland von heute sagen.

Klosterruine Berlin | Führung
17.9.26, 17:00h – 18:00h
Kunstführung mit Alin Daghestani
Eröffnung der Installation

Die Klosterruine Berlin lädt jeden dritten Donnerstag im Monat von Mai bis September zu einer öffentlichen Führung durch das historische Baudenkmal ein. Gemeinsam mit Alin Daghestani, Programmkoordinatorin und kuratorischer Assistenz der Klosterruine, erhalten Besucher:innen Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters sowie in die aktuellen ortsspezifischen künstlerischen Arbeiten vor Ort. Im Anschluss an die Führung besteht Raum für Austausch und Gespräch.

Mitte Museum | Stadtrundgang, Tour, Vermittlung
20.9.26, 13:00h – 15:00h
Das Frauenviertel rund um den Hauptbahnhof – Führung mit Trille Schünke-Bettinger
Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. Foto: J. Henschel.

Bis heute tragen weit mehr Straßen Männernamen als Frauennamen. Als rund um den neuen Hauptbahnhof ein ganzes Viertel auf dem Reißbrett entstand, wurde das bewusst anders gemacht: Viele der neu angelegten Straßen wurden nach Frauen benannt. Diese Führung geht den ausgewählten Biografien nach – und fragt, an wen wir erinnern wollen, und wie.

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