Das Mitte Museum widmet sich in einer Ausstellung der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Kerckhoff (1918–1950), einer prägenden Stimme der frühen Nachkriegszeit. Zwischen 1948 und 1949 veröffentlichte Kerckhoff in der Berliner Zeitung fiktive Porträts, die hochaktuelle Fragen an die Nachkriegsgesellschaft stellten: Schuld, Entnazifizierung, Antisemitismus, Demokratie. Die Ausstellung erschließt dieses Werk erstmals systematisch – und fragt uns, was diese Texte über das Deutschland von heute sagen.
mit künstlerischen Beiträgen von
Jeanno Gaussi
likabari a.k.a. Melika Akbari
Eric Meier
Jens-Karsten Stoll
Peter Wawerzinek
Kuratiert von Heike Albrecht und Camille Compere.
Mitte Museum
Pankstraße 47
13357 Berlin