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Workshop

Ebb and Flow Sunday Art Makers (SAM), rezzan gümgüm

7.6.26,
14:00h — 17:00h

Klosterruine
Klosterstraße 73a
10179 Berlin

Mehrere Personen sitzen im Kreis auf dem Boden eines gewölbten Raums mit hellen Steinwänden. Vor ihnen liegen Blätter mit Notizen. Im Hintergrund hängt ein großes schwarz-weiß-rotes Kunstwerk an der Wand. Die Gruppe scheint gemeinsam zu lesen oder zu diskutieren. Der Raum wirkt ruhig und historisch.
Foto: rezzan gümgüm

Ob malen, schreiben, modellieren oder experimentieren: SAM bietet Raum für Neugier, Kreativität und gemeinsamen Ausprobieren. Jeden ersten Sonntag im Monat laden die Sunday Art Makers dich ein, zeitgenössische Kunst zu entdecken und selbst kreativ zu werden. Für Familien, Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren (in Begleitung).

Ebb and Flow ist ein sensorischer, bewegungsbasierter Workshop in der Klosterruine für Kinder im Alter von 7–15 Jahren und ihre Familien. Vor der Kulisse der offenen Ruinen lädt der Workshop dazu ein, den Ort über Bewegung und Wahrnehmung zu erkunden und verborgene Geschichten im Raum zu entdecken.

Durch angeleitete Übungen setzen sich die Teilnehmenden mit der Atmosphäre und der Erinnerung des Ortes auseinander und reflektieren darüber, wie Körper mit einem Ort in Verbindung treten, ihn erspüren und erinnern können.

Inspiriert von Nazanin Nooris aktueller ortsspezifischer Installation BEHOLD GOD IN ALL THAT EXISTS IN HIS NAME entsteht ein sensorischer Dialog mit den räumlichen und historischen Schichten der Klosterruine. Der Workshop lädt dazu ein, aufmerksam zu lauschen, kreativ zu reagieren und die Umgebung als kollektives Erlebnis zu erfahren.

Sprachen: Englisch, Türkisch

Für Kinder von 7-15 Jahren
Eintritt frei, Drop-In / Drop-Out, ohne Anmeldung

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rezzan gümgüm

rezzan gümgüm ist eine in Berlin lebende Künstlerin und Kunstpädagogin, die in den Bereichen Performance, Installation, Video und interdisziplinäre Praktiken arbeitet. In ihrer Arbeit untersucht sie Erzählungen, die vorherrschende nationale Narrative hinterfragen, und rückt dabei übersehene Perspektiven und verborgene Geschichten in den Vordergrund. Anhand von Straßen, Bewegung und alltäglichen Begegnungen spürt sie Abwesenheiten und dem, was verschwunden zu sein scheint, nach und deckt vielschichtige Realitäten, unsichtbare Leben und subtile Spuren auf, die zwischen Erinnerung und Ort verbleiben. Derzeit ist sie Teilnehmerin des Goldrausch Künstlerinnenprojekts 2026 und Stipendiatin der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst im Jahr 2026.

Sie hat einen BA und MA in Kunstpädagogik von der Gazi-Universität und einen Ph.D. in Malerei von der Hacettepe-Universität. Außerdem studierte sie an der Accademia di Belle Arti di Macerata und der Complutense-Universität Madrid.

gümgüm ist Gründungsmitglied der Zer Women’s Initiative und des Rê Collective. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem bei der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst, der Spore Initiative, dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien und im DEPO.

Klosterruine
Klosterstraße 73a
10179 Berlin

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