Zum Inhalt springen
Ausstellung, Exhibition

Lang ist es nicht her. Und jetzt ist es soweit – Susanne Kerckhoff

10.9.26 — 21.2.27,
10:00h — 18:00h

Mitte Museum
Pankstraße 47
13357 Berlin

Schwarz-Weiß-Porträt einer jungen Frau mit schulterlangem, dunkel gewelltem Haar. Sie blickt mit ernstem, direktem Ausdruck leicht von oben in die Kamera. Die Frau trägt eine dunkle Bluse mit V-Ausschnitt. Das historische Foto liegt auf einem Stapel weiterer Schwarz-Weiß-Fotografien und handschriftlicher Dokumente auf einer Holzoberfläche.
Foto: Camille Compere

Das Mitte Museum widmet sich in einer Ausstellung der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Kerckhoff (1918–1950), einer prägenden Stimme der frühen Nachkriegszeit. Ihr Werk und ihr publizistisches Engagement stehen im Fokus und damit die Frage, wie Sprache und Literatur nach 1945 zur Aufarbeitung des Nationalismus und zur Gestaltung einer demokratischen Zukunft beitrug. Kerckhoffs Überzeugung: Sprache schafft Veränderung. Zwischen 1948 und 1949 veröffentlichte Kerckhoff in der Berliner Zeitung fiktive Porträts, die hochaktuelle Fragen an die Nachkriegsgesellschaft stellten: Schuld, Entnazifizierung, Antisemitismus, Demokratie. Die Ausstellung erschließt dieses Werk erstmals systematisch – und fragt uns, was diese Texte über das Deutschland von heute sagen.

mit künstlerischen Beiträgen von Jeanno Gaussi, likabari a.k.a. Melika Akbari, Eric Meier, Jens-Karsten Stoll, Peter Wawerzinek

Kuratorin Heike Albrecht in Zusammenarbeit mit dem Mitte Museum
Gestaltung Carsten Stabenow milchof atelier
Foto Camille Compere

Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds

Mitte Museum
Pankstraße 47
13357 Berlin

Teilen