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Ausstellung, Talk, Vortrag

Zwischen Propaganda und Erinnerung: Reinhold Huhn, Egon Schultz und die Frage nach Gerechtigkeit

20.8.26,
18:00h — 20:00h

Mitte Museum
Pankstraße 47
13357 Berlin

Schwarz-weiß-Fotografie einer Straßenumbenennung in Berlin. Zwei Polizeibeamte stehen an einer Straßenecke neben einem Fahrzeug. Einer von ihnen ist auf das Fahrzeug gestiegen und hält ein Straßenschild in den Händen, während er ein anderes Schild an einem Laternenmast befestigt. Im Hintergrund ist ein eingerüstetes Gebäude zu sehen, im Vordergrund beobachten Passant*innen die Szene. Die Aufnahme dokumentiert den öffentlichen Akt einer Straßenumbenennung.
Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. Foto: J. Henschel.

Zwischen 1948 und 1989 kamen acht DDR-Grenzsoldaten im Dienst ums Leben. In der DDR wurden sie zu Helden stilisiert, Straßen nach ihnen benannt – ihr Tod als gezielter Mord dargestellt. Reinhold Huhn (1942–1962) und Egon Schultz (1943–1964) gehören dazu. Beide Fälle sind komplizierter, als die DDR-Propaganda es darstellte. Dietmar Arnold, Vorsitzender von Berliner Unterwelten e.V., ordnet die Ereignisse und die Umbenennungen von 1966 sowie die Rückbenennungen nach der Wiedervereinigung historisch ein.

Mitte Museum
Pankstraße 47
13357 Berlin

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