Wettbewerb „Erweiterungsbau Schillerbibliothek“

AV1 Architekten GmbH, 2014 Wettbewerb „Erweiterungsbau Schillerbibliothek“

Im Zuge des Erweiterungsbaus der Schillerbibliothek 2014 stellte der Bezirk Mitte nach langem wieder Mittel für einen Kunst-am-Bau-Wettbewerb ein. In einem nichtoffenen Auswahlverfahren unter fünf Berliner Künstlerinnen und Künstlern sprach das Preisgericht schließlich seine Realisierungsempfehlung zugunsten des Entwurfs von Angela Mewes aus. Am Wettbewerb teilgenommen haben die Künstlerinnen und Künstler Thilo Frank, Betina Kuntzsch, Angela Mewes, Barbara Trautmann und Andreas Wegner.

Ich schau auf meine Finger / bewegt wird grad nichts / Rechtecke und Kästchen / ein Fundament und Licht / kein Gesicht vor den Augen / ganz ruhig es ist starr / ich hab was gefunden / teile ein / und da brichts / nur die Stelle unter der Nase / eine Spur / ich lenke dagegen und / falle zurück
Die Brandwand wird zur riesigen Buchseite. Der Besucher wird mit der Unlesbarkeit des Gesamten konfrontiert. Erst wenn er sich durch die Architektur bewegt und verschiedene Perspektiven einnimmt, setzt sich das Gedicht zusammen.

(Siegerentwurf)

“We are now” ist eine akustisch und visuell erfahrbare Rauminstallation, gebildet aus drei von der Decke abgehängten voroinischen Polyedern. Die aus Holz, 3D Airmeshgewebe und spiegelpoliertem Edelstahl bestehenden krystallinen Körper stehen über ein Audiosystem miteinander in Verbindung.

(Wettbewerbsentwurf)

“Bilder lesen – 100 Kunstwerke aus der Bibliothek” von Betina Kuntzsch Das Kunstwerk verbleibt nicht am/im Bau, es mischt sich unter die anderen Medien in der Bibliothek, zwischen Bücher, DVDs und Spiele. BILDER LESEN sind im Umfeld der Bibliothek unterwegs, sie bewegen sich mit den und durch die Nutzer.

(Wettbewerbsentwurf)

“Lichtträgerin” von Barbara Trautmann
Die Arbeit bezieht sich auf den ursprünglichen Plan des Architekten Fritz Bornemann 1955 für die Platzgestaltung des neuen Rathauses, das Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso auf der Brandwand anzubringen.

(Wettbewerbsentwurf)

Der Anspruch des public art Künstlers Siah Armajani, dass ein Kunstwerk auf die kommunikativen und soziokulturellen Funktionen an einem bestimmten Ort eingehen soll, wird in dieser Arbeit in einer Art konstruktivistisch geprägten Bühnensetting aufgegriffen und zugleich wie eine eigenständige Medienskulptur behandelt.

(Wettbewerbsentwurf)

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